Über mich

Malen heißt hinschauen, sehen und Neues entdecken

Wenn ich zu Malen anfange, stelle ich fest: Ich sehe und entdecke. Ich interessiere mich für Gegenständliches, Menschen in Situationen, Farben und Formen und ich beginne. Ich versuche, Bekanntes und Vertrautes so zu kombinieren, dass etwas Unvertrautes im Auge des Betrachters entsteht. Gerade das Bekannte im unvertrauten Kontext zu sehen, ermöglicht mir neue Sichtweisen. Ich gehe aus von Skizzen, Fotos und Fotokollagen, suche Motive, die in einen thematischen Zusammenhang gebracht werden. Daraus entstehen Arbeiten zu Themen wie „Von Augenblick zu Augenblick“, „Geheimnisvolle Orte“, „Das `Blau´ der Ostsee“, Farbtöne der Erde“ etc. In der Form ist die Malweise mit Acryl- und Öl-Farben, in Aquarell und (Öl)pastellkreiden zum Teil gegenständlich. Durch die Pinselführung versuche ich den Eindruck des Unvertrauten in der vertrauten Situation zu verstärken. In anderen Arbeiten lasse ich mich vom intuitiven Malen leiten und entdecke im Spiel mit Pinsel und Farbauftrag etwas Neues, Unbekanntes wie z. B. in der Serie „Geheimnisvolle Orte“. Durch Experimentieren mit Strukturpasten (Marmormehl, Champagnerkreide, Sumpfkalk) und Pigmentechniken sowie Papier und Lack entdecke ich neue Ausdrucksmöglichkeiten für Gegenständliches, für Orte und Landschaften, die mich berühren.

Ich male seit mehr als 18 Jahren, habe in verschiedenen Ateliers gearbeitet, u. a. in der Wachsfabrik Köln, in der Alanus-Hochschule in Alfter und bei Catharina de Rijke. Ich arbeite immer wieder mit Künstler:innen zusammen. Viele Arbeiten entstanden autodidaktisch.